40 Jahre Christus König Neuenstein als eigenständige Gemeinde.

Im Jahr 2020 feierte unsere Gemeinde das 40-jährige Bestehen von Christus König Neuenstein als eigenständige Gemeinde.

Da es die Beschränkungen während der Corona-Zeit damals schwierig machten, das Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich ein Team des KGR entschieden, anstelle eines Festes einen Bildband zusammenzustellen, der zurückblickt auf die Geschichte der katholischen Gemeinde Neuenstein.

Dieses 80-seitige Büchlein mit vielen Abbildungen aus den letzten Jahrzenten ist nun für alle Interessierten erhältlich. Bestellungen können im Pfarrbüro oder über eine Liste, die in den Gottesdiensten ausliegen wird, erfolgen.

Lieferung erfolgt Mitte Dezember.

Der Unkosten-Beitrag beträgt 10 EUR.

"Überblick" der Seelsorgeeinheit Öhringen Neuenstein
Überblick Dezember 2022 und Januar 2023
Gemeindebrief für die Seelsorgeeinheit St. Joseph und Christus König Sie können den Überblick…

Gebet für unsere Kirchengemeinden

                      

Angebote zur geistlichen Vorbereitung auf Weihnachten

Roratemessen

Am 29. November, 6. und 13. Dezember in Öhringen und am 7. Dezember in Neuenstein feiern wir jeweils um 6:00 Uhr einen Rorate-Gottesdienst in der dunklen Kirche, die nur von Kerzen erleuchtet wird. Diese Gottesdienste haben ihren Namen vom lateinischen Eingangsruf „Rorate caeli de super“ („Tauet ihr Himmel von oben“). Nach den Rorate-Gottesdiensten sind alle zu einem einfachen Frühstück in den Gemeindesaal eingeladen.

Friedensgebet, die Adventszeit lädt dazu ein.

Immer montags: Um 17:00 Uhr versammeln sich Beterinnen und Beter in St. Joseph zum Gebet um den Frieden.

                          Um 20:15 Uhr ökumenisches Taizé-Friedensgebet in Christus König Neuenstein

Friedenslicht von Bethlehem

Am Sonntag, 11. Dezember um 15 Uhr findet ein Gottesdienst zum Friedenslicht in St. Joseph statt. Von dort kann das Licht mit nach Hause genommen werden.

Buße und Versöhnung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich innerlich neu auf den Weg zu machen, auf das eigene Leben zu schauen und Versöhnung zu suchen, wo Schuld belastet:

Beichtgelegenheiten

- in St. Joseph siehe Gottesdienstplan

Bußfeier

Am Sonntag, 11. Dezember um 17:30 Uhr in Christus König Neuenstein und um 19:00 Uhr in St. Joseph Öhringen.

Nach dem Ad-limina-Besuch: „Es gibt einiges zu sortieren“

Nach dem Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe und der Vatikankritik am Synodalen Weg gibt es verschiedene Reaktionen in Deutschland: Fragen und Antworten aus der Redaktion.

Anne Preckel - Vatikanstadt

Wie fiel das Echo in Deutschland nach der Rückmeldung des Vatikans bisher aus?

Das Laien-Zentralkomitee ZdK war ja wenig überrascht über die Bremse hier im Vatikan. Bei den Bischöfen gab es teils unterschiedliche Reaktionen. Einzelne von ihnen sehen die Kritik des Heiligen Stuhls als Anlass für Einschränkungen beim Synodalen Weg, die meisten sind aber fürs umsichtige Weitermachen. Einiges ist, aus Sicht des Heiligen Stuhls, nicht verhandelbar? Kein Stoppschild für weitere Diskussionen!, sagte etwa Bischof Overbeck. Auch Bischof Bätzing hatte direkt nach dem Ad limina-Besuch betont, dass sich Fragen wie die Frauen- und Ämterfrage nicht wegdrücken ließen. Einzelne Bischöfe fänden es aber wohl besser, solche Themen auszuklammern beziehungsweise mit der Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges bis zum Ende der Weltsynode 2024 zu warten, wie etwa Bischof Meier vorschlug. Für viele Reformbefürworter dürfte das aber sicher nicht in Frage kommen.

Im Gespräch bleiben wollen

Gestoppt wurde der Synodale Weg nicht, trotz der Grundsatzkritik seitens des Heiligen Stuhls. Warum?

Weil beim Ad-limina-Besuch der Tonus, weiter im Gespräch bleiben zu wollen, insgesamt offenbar stärker war, trotz der Kontroversen. Und weil die deutschen Bischöfe versichert haben, die Anmerkungen des Heiligen Stuhls würden aufgenommen. Bischof Overbeck und andere haben ja im Nachgang außerdem berichtet, die Mehrheit der Bischöfe habe das von Kardinal Ouellet vorgeschlagene Moratorium abgelehnt. Der Ad-limina-Besuch war zwar keine Eskalation, aber eine direkte Konfrontation. Und das wurde vom Heiligen Stuhl auch nicht beschönigt. Die Reden der Präfekten Ouellet und Ladaria wurden in voller Länge veröffentlicht und sollen wohl auch nicht nur von den Deutschen gelesen werden.

Was aber derzeit etwas untergeht in der Debatte: dass die deutschen Bischöfe im Vatikan auch konstruktiven Austausch hatten in den Dikasterien, da ist auch noch was anderes passiert als allein das Abschmettern von Reformwünschen. Die Begegnung mit dem Papst war laut Bischof Bätzing etwa sehr ermutigend. Und der Würzburger Bischof Jung sagte zum Austausch mit der Kurie, es sei schön gewesen, auch einmal direkt zu sprechen „und sich nicht über Zwischenrufe auf Distanz zu verständigen". Etwas verwundert war Jung allerdings, dass die Wiederkehr vieler Themen des deutschen Synodalen Weges im letzten Weltsynode-Synthesepapier für die Kurienvertreter anscheinend „keine besondere Rolle zu spielen schien". 

„Da ist auch noch was anderes passiert als nur das Abschmettern von Reformwünschen...“

Wie geht es jetzt weiter nach dem Ad-limina-Besuch mit dem Synodalen Weg?

Für die Beteiligten gibt es sicher einiges zu sortieren, emotional und inhaltlich. Bischöfe und Laien müssen sich zum Feedback des Heiligen Stuhls verhalten, dann zurrt man das Ganze auf der fünften und letzten Synodalversammlung im März zusammen. Glaubenspräfekt Ladaria hatte den Vorschlag gemacht, der Synodale Weg könnte ein Abschlussdokument verfassen, um die disparaten Texte und Themen besser zu bündeln. Das könnte man tatsächlich angehen, auch weil man die Themen ja auch in der Weltsynode vermitteln will. Thomas Söding, Vizepräsident des Synodalen Weges hat das so formuliert: Man wolle „nicht Recht haben, sondern der Gerechtigkeit Gottes dienen“. Was Grundsatzfragen betrifft, etwa das Bischofsamt, die Rolle der Laien, Geschlechtlichkeit, wo es unterschiedliche Auffassungen zwischen Heiligem Stuhl und Synodalem Weg gibt, da stellt sich allerdings schon die Frage, wie man damit in Zukunft umgehen will.

Missbrauch war Ausgangspunkt des Synodalen Weges

Beim Ad limina-Besuch wurde erstmals explizit gewürdigt, dass sich der Synodale Weg des Missbrauchsthemas angenommen hat.

In der Tat, das tauchte in Papst Franziskus‘ Brief an Deutschlands katholische Kirche von 2019 noch nicht auf und wurde beim Ad limina-Besuch jetzt aber hervorgehoben. Allerdings zieht der Heilige Stuhl wohl andere Schlüsse daraus als der Synodale Weg; der Papst würde deswegen etwa sicher nicht den Pflichtzölibat abschaffen wollen... Glaubenspräfekt Ladaria sieht auch die Gefahr, dass die in Deutschland angedachten Reformen die bischöfliche Macht so beschneiden, dass nichts mehr übrig bleibt von der Sendung der Bischöfe. Und Kardinal Marc Ouellet vom Bischofs-Dikasterium warnte sogar, das Missbrauchsthema könnte für Reformzwecke missbraucht werden.

Das ist in Deutschland nicht so gut angekommen, oder?

Nein, das ist nicht gut angekommen. Die Rede vom „Missbrauch des Missbrauchs“ hat in den Ohren Missbrauchs-Überlebender, die um Anerkennung ihres Leids ringen, einen Missklang, um es gelinde auszudrücken. Und angesichts der Fülle der kirchlichen Missbrauchsfälle, übrigens ja nicht nur in Deutschland, leuchtet es dem Synodalen Weg nicht ein, nicht auch von möglichen strukturellen Ursachen auszugehen. Der Theologe Thomas Söding hat aber auch unterstrichen, dass Ursachenforschung jetzt nicht bedeutet, Kirchen-Bashing zu betreiben, also nach dem Motto: „Kirche ist Macht ist automatisch Missbrauch“. Das wäre nun auch wieder zu einfach.

Wie ist der deutsche Ad-limina-Besuch eigentlich weltweit wahrgenommen worden, oder ist das überhaupt kein Thema mehr?

Ich denke schon, dass da auch beim Ad limina-Besuch teils aufmerksam hingeguckt wurde, denn der Synodale Weg in Deutschland hat ja von Anfang an eine gewisse Aufmerksamkeit auch im Ausland gehabt. Die ausländischen Kritiker des Synodalen Weges dürften sich mit der Vatikankritik am Synodalen Weg bestätigt gesehen haben; es gab ja einige Offene Briefe, die sich kritisch geäußert hatten, etwa aus den USA und aus Polen. Länder wie die Schweiz oder Belgien, wo es ähnliche Reformanliegen gibt wie in Deutschland, dürften etwas andere Schlüsse gezogen haben. Vielleicht nutzen ja diese Ortskirchen die Weltsynode, um sich zu gemeinsamen und anderen Themen untereinander noch einmal direkt auszutauschen.

(vatican news – pr)

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Di 10. Jan  |  Begegnungsnachmittag in St. Joseph

Beginn:  14:00 
Kirchengemeinde St. Joseph Öhringen
 |  Katholische Kirchengemeinde St. Joseph Kirche Öhringen

Am Dienstag, 10. Januar ist zum Begegnungsnachmittag in St. Joseph eingeladen.

Di 17. Jan  |  Kirchengemeinderatsitzung

Beginn:  19:45 
Kirchengemeinde Christus König
 |  Christus König Gemeindesaal

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