Mitten im Wohngebiet eine Kapelle

Etwas für die Stadt wohl Einmaliges geschah im Juni:

Hauskapelle, Hausaltar
Hauskapelle, Hausaltar
Feierliche Einweihung
Hauskapelle, Hausaltar
Hauskapelle, Hausaltar

Pfarrer Klaus Kempter weihte in der Öhringer Blumenstraße, mitten in einem Wohngebiet, eine Hauskapelle. Sie ist künftig der spirituelle Mittelpunkt des Öhringer Konvents der Herz-Jesu-Schwestern. Den haben im Sommer letzten Jahres die beiden indischen Ordensfrauen Schwester Rincy und Schwester Regi in Öhringen gegründet. Von tropisch heißen Temperaturen ließen sich die Nachbarn des neuen Konvents und Gläubige der Kirchengemeinde St. Joseph am Festabend nicht abschrecken: Gut gelaunt fanden sich einige Dutzend Menschen am Konvent ein. Sie feierten Gottesdienst miteinander, beteten und sangen gemeinsam.

Pfarrer Klaus Kempter betonte in seiner Predigt:

„Es ist ein starkes Zeichen: Mitten in Öhringen, in einem Wohngebiet eine kleine Kapelle. Ein Gebetsraum mit dem Allerheiligsten, eine Gemeinschaft von indischen Schwestern, die hier ihr geistliches Leben pflegt.“

Die Ordensschwestern haben mit dem Umzug in die Blumenstraße nach einigen Monaten in einer Übergangsunterkunft nun ein neues Zuhause gefunden. Neben Schlafzimmern, Küche und Bad findet sich in der Doppelhaus­hälfte die Hauskapelle. Hier steht der Altar: Ein hoher Tisch gedeckt mit reich verzierter Tischdecke. Dahinter ein Holzkreuz, Heiligenfiguren und ein Tabernakel. Früher war dieser Raum einmal das Esszimmer der Familie Glaubitz. Jetzt ist er der spirituelle Mittelpunkt des Konvents der Herz-Jesu-Schwestern.

Künftig wird es auch im Konvent immer wieder Eucharistiefeiern geben, zu denen jeder herzlich eingeladen ist (siehe Gottesdienstplan).