Friedenslicht in Bethlehem entzündet

Das Friedenslicht von Bethlehem lässt sich nicht von der Corona-Pandemie stoppen: Unter Beachtung strikter Auflagen und trotz Grenz- und Kirchenschließungen haben die Organisatoren aus Österreich die traditionelle Friedensaktion zu Weihnachten in diesen Tagen gestartet - mit einer Neuerung.

Weil heuer kein oberösterreichisches  Kind nominiert werden konnte, um ins Heilige Land zu reisen, hat die neunjährige Maria Khoury aus Bethlehem das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu geholt. Wie der ORF-Oberösterreich am Montagabend mitteilte, übernahm die Schülerin aus einer christlichen Familie in Bethlehem die Aufgabe mit großer Freude: „Meine Familie und ich sind sehr stolz, Teil dieser österreichischen Weihnachtstradition zu sein", wird Maria in der Aussendung zitiert.

Der örtliche Kameramann Walid Kamar aus Jerusalem brachte das Friedenslicht von Bethlehem nach Tel Aviv. Und mit einem Flugzeug der Austrian Airlines kam das Licht von Israel dann nach Österreich. Dort wurde es  im ORF-Landesstudio Oberösterreich in Linz von Landeshauptmann Thomas Stelzer und ORF-Landesdirektor Kurt Rammerstorfer in Empfang genommen. 

Aktion dieses Jahr besonders bedeutend

„Gerade in diesen herausfordernden Zeiten soll das Friedenslicht nicht nur ein wichtiges weihnachtliches Symbol sein, sondern vor allem auch ein Zeichen der Zuversicht und des Miteinanders", sagte Landeshauptmann Stelzer.

„Vor allem auch ein Zeichen der Zuversicht und des Miteinanders“

ÖBB, Feuerwehren,  Rotes Kreuz,  Samariterbund, Pfadfinder sowie Pfarreien und private Organisationen wollen laut ORF auch heuer die Verbreitung des Lichts unterstützen - wie genau dies unter den Coronavirus-Schutzauflagen dieses Jahr aussehen kann, sei aktuell jedoch noch nicht genau zu sagen.

Seit 1986 geht das Friedenslicht auf Reise

Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet am Heiligen Abend als Weihnachtsaktion von ORF Oberösterreich in ganz Europa, in den USA und in einigen Ländern Südamerikas.. Der Weihnachtsbrauch des ORF Oberösterreich entstand im Jahr 1986 und will an die Botschaft vom Weihnachtsfrieden bei der Geburt Christi in Bethlehem und damit an den tiefen Sinn von Weihnachten erinnern. Seit 1989 beteiligen sich verschiedene Pfadfinderorganisationen weltweit an der Verbreitung des Friedenslichts. In der Schweiz engagiert sich eine private Initiative mit dem Namen „Friedenslicht Schweiz” für die Übergabe des Lichts.

Winterabenteuer für die ganze Familie

Winterabenteuer mit Roxy und Gani zu Hause im November und Dezember gemeinsam erleben

Wenn ihr als Familie zusammen mit euren Kindern in den nächsten Wochen gemeinsam tolle Sachen zu Hause erleben wollt, seid ihr hier genau richtig. Zehn Wochen lang habt ihr die Möglichkeit mit Roxy Ross und Gani Gans coole Sachen zu erleben und so diese besondere Zeit im November und Dezember gemeinsam zu erleben.
Ihr findet auf unserer Internetseite alle Materialien, die ihr braucht. Ihr könnt euch entweder einzelne Wochen ausdrucken oder gleich alle Materialien herunterladen. Wenn ihr noch Familien kennt, gebt die Info zu diesem Angebot gerne weiter.
Das Angebot der Diözese Rottenburg-Stuttgart und ihren Partnern richtet sich an Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Aber ältere Kinder haben bestimmt auch ihren Spaß an den Abenteuern und Aktionen.

Material:  https://stjoseph-oehringen.drs.de/geistliche-impulse/winterabenteuer-familien.html

Material:  https://wir-sind-da.online/winterabenteuer/

Trennung - und jetzt?

Gemeinsam einen Blick auf gescheiterte Beziehungen werfen, das ermöglicht ein spezielles Wochenendseminar.

Um das Thema Trennung geht es vom 20. bis 22. November in Wernau. Eine Trennung ist ein schmerzliches Ereignis, egal ob man sie selbst will, weil ein Zusammenleben nicht mehr möglich scheint, oder ob man vom Partner oder von der Partnerin verlassen wird. In beiden Fällen muss man Abschied nehmen: von der Beziehung, vom bisherigen Alltag, der gemeinsamen Wohnung, vielleicht sogar von Kindern und nicht zuletzt von den Vorstellungen, die man sich von seiner Partnerschaft gemacht hat, den Wünschen und Sehnsüchten, die mit der Beziehung verbunden waren. Das alles tut weh. 

„An diesem Wochenende wollen wir uns Zeit nehmen und einen Blick auf die Phase der Trennung oder Scheidung werfen, um aus der Sicht von heute bewusst wahrzunehmen, was damals passiert ist mit uns“, sagt Pädagogin und Seminarleiterin Johanna Rosner-Mezler. „Wir geben unseren Teilnehmern Raum, damit sie den eigenen Fragen nachzuspüren können. Sie haben aber auch Gelegenheit, aus anderen Geschichten Impulse für sich selber zu erhalten. Und wir werden uns in einer gemeinsamen Feier der Begleitung Gottes auf unserem Weg vergewissern.“ Während der Kurszeiten werden die Kinder fachkundig betreut.

Das Tagungshaus hat ein Hygieneschutzkonzept, das im Kurs selbstverständlich befolgt wird. Dazu zählt, dass Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt wird und Maskenpflicht auf den Gemeinschaftsflächen gilt. Im Tagungsraum muss Abstand eingehalten werden; Erwachsene und Kinder sind in getrennten Räumlichkeiten. Beim Essen gibt es feste Plätze pro Haushalt und alle Programmpunkte, bei denen dies möglich ist, werden draußen veranstaltet.

Das Seminar startet am 20. November um 18 Uhr und endet am 22. November um 13:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Katholische Jugend- und Tagungshaus in Wernau. Rosner-Mezler leitet das Seminar gemeinsam mit Ingrid Winkler, Sozialpädagogin, Erwachsenenbildnerin und Leiterin eines Alleinerziehenden-Treffpunkts. Für die Teilnahme entstehen Kosten in Höhe von 90 Euro für Erwachsene sowie jeweils 20 Euro pro Kind. Eine Anmeldung bis 20. Oktober ist per E-Mail an ehe-familie(at)bo.drs.de möglich.

Weitere Informationen finden sich online unter https://kirche-und-gesellschaft.drs.de/paar-familie-alleinerziehende/trennung-scheidung.html.