Jetzt Menschen aufnehmen!

"Die Zeit des Nichthandelns muss vorbei sein!" Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart ruft zum Aktionstag für Geflüchtete am 26. September auf.

Moria habe gezeigt, dass die europäische Flüchtlingspolitik versagt und Schutzsuchenden Hilfe verweigert, schreibt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart. Bundesinnenminister Seehofer blockiere die Bereitschaft von über 170 Kommunen in Deutschland, die Menschen aufzunehmen.

Mit dem Festhalten an einer unmenschlichen Lagerpolitik werden wissentlich Menschenleben riskiert. Doch geflüchtete Menschen – ob Familien oder Alleinreisende – haben ein Recht auf Schutz und ein Leben in Würde. Der BDKJ fordert: Die Zeit des Nichthandelns muss vorbei sein. JETZT heißt es, menschlich handeln!

Aktionskampagne läuft an

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände startet diese Woche mit einer Aktionskampagne für die Geflüchteten auf Lesbos und den anderen griechischen Inseln. Unter dem Motto "Jetzt Menschen aufnehmen!" soll insbesondere der Samstag zum Aktionstag werden, an dem möglichst viele junge Menschen mobilisiert werden sollen, aktiv zu werden und sich solidarisch zu zeigen. Auf seinen Social-Media-Kanälen ruft der Dachverband dazu auf, sich an Demonstration zu beteiligen, Politikerinnen und Politiker des eigenen Wahlkreises anzuschreiben oder andere zu Spenden für Caritas International zu bewegen.

Darüber hinaus ermuntert der BDKJ Rottenburg-Stuttgart dazu, Fotos von Bannern und kreativen Straßenaktionen in den Social-Media-Kanälen zu teilen und so auf ein schnelles Handeln der Poltitikerinnen und Politiker zu drängen. Die katholische Jugend stellt sich damit hinter die Forderungen von zahlreichen anderen Organisationen, wie United4rescue, PaxChristi, Seawatch und Seebrücke. Letztere stellt auf ihrer Website umfangreiches Material für Musterbriefe und Aktionsideen bereit.

„Bestimmt.Gut!“

Unter dem Motto „Bestimmt.Gut!“ feiern viele Kirchengemeinden in der Diözese am Christkönigssonntag, 22. November, den Jugendsonntag.

Wozu bin ich bestimmt? Was soll ich tun? Wohin führt mein Weg? Was ist mein Auftrag in der Welt? Mit diesen und anderen Fragen setzen sich junge Menschen beim Erwachsenwerden auseinander.

Auf ganz unterschiedliche Weise geschieht dies am bevorstehenden Jugendsonntag, der diese Fragen aufgreift. Ob in einem Gottesdienst in der Gemeinde, für sich zuhause oder als kleine Gruppe: Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten sich diesen Fragen zu stellen.

Die Antwort des Evangeliums am Christkönigssonntag, das Gleichnis vom Weltgericht, lautet: „Du bist gesegnet. Du bist gut.“ Dies ist Ermutigung, aber auch Herausforderung und Auftrag an jeden Einzelnen persönlich.

„Gerade in der momentanen Situation der Unplanbarkeit, Unsicherheit und Ungewissheit sind solche Fragen für junge Menschen noch schwerer, als sie es bereits zu Nichtpandemiezeiten sind. Da ist es bestärkend, diese Zusage Gottes zu hören: Komm zu mir. Du bist gesegnet. Du bist gut“, meint Julia Hämmerle, Bildungsreferentin an der Fachstelle Jugendspiritualität des Bischöflichen Jugendamtes.

Der Jugendsonntag wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart immer am Fest Christkönig, also am Sonntag vor dem ersten Advent, gefeiert. Er wurde im Jahr 2000 wiedereingeführt und knüpft an eine Tradition der katholischen Jugendverbände an, die sich in einem „Bekenntnissonntag“ gegen die Herrschaft der Nazis gewandt haben.

Heute soll der Jugendsonntag in doppelter Weise ein Bekenntnis sein: Zum einen können Jugendliche auf ihre eigene Art und Weise ihren Glauben zum Ausdruck bringen, gleichzeitig zeigen die Gemeinden ihren Jugendlichen durch das gemeinsame Gottesdienst-Feiern, dass sie zu ihnen stehen.

Die Kollekte aller Gottesdienste kommt im vollen Umfang der Jugendarbeit zugute, wobei die eine Hälfte für die Jugendarbeit der Gemeinde vor Ort, die andere für die diözesane Jugendstiftung „just“ bestimmt ist.

Ministranten starten wieder

Bei den Ministranten in St. Joseph geht’s nach Beginn der Corona-Krise nun auch wieder los. Bereits Ende Juni hat sich die Leiterrunde getroffen und Ende Juli haben die Ministranten eine Fahrradtour um Öhringen veranstaltet. Es ist schön, dass auch bei den Ministranten wieder gemeinschaftliche Veranstaltungen möglich sind. Nach den Sommerferien wird es einen gemeinsamen Gottesdienst für die Ministranten geben. In diesem Gottesdienst werden nicht nur die neuen Ministranten in ihren Dienst aufgenommen, sondern auch ältere Ministranten verabschiedet. Gleichzeitig wird Corinna Merle als Oberministrantin aufhören und neue Oberministranten werden in ihr Amt eingeführt.

Neue Minis gesucht!

Bei den Ministranten beginnt wieder die Vorbereitung für die Aufnahme der neuen Minis.

Einsteigen kann jeder, der zwischen acht und 20 Jahren alt ist, schon zur Erstkommunion gegangen ist oder sie dieses Jahr feiert und den Minidienst und die Miniarbeit bei uns in der Gemeinde kennenlernen will.

Sprich uns einfach nach dem Gottesdienst an oder komm im Pfarrbüro vorbei!

Gemeinsame Ministranten-Freizeit

Während den Herbstferien fand für die Ministranten von Neuenstein und Öhringen die gemeinsame Ministranten-Freizeit statt. Vom 28 Oktober bis zum 1. November ging es dafür nach Erlach ins Freizeitheim. Das Thema war diesmal „Auf Abenteuer-Schatzsuche mit Alfred“.

Wer Alfred ist, war bis zum ersten Abend ein streng gehütetes Geheimnis. Alfred ist ein Pegahorn – eine rosarote Mischung aus Pegasus und Einhorn – und auf der Suche nach dem legendären Schatz auf einer Schatzkarte, die er gefunden hatte. Um Alfred dabei zu helfen, den Schatz zu finden, mussten die Ministranten bei verschiedenen Spielen ihre Geschicklichkeit, Kreativität (Wie schützt man ein rohes Ei bei dem Fall aus einem Fenster mit nichts als Naturmaterialien, einer Zeitung, etwas Wolle und Tesa und einer Stunde Zeit?), ihr Wissen oder auch ihren Mut bei einer Fackelwanderung unter Beweis stellen.

Nie zu kurz kamen dabei die sportlichen Aktivitäten.

Die Woche im Erlacher Freizeitheim wurde also intensiv genutzt. Mit vielen Spielen,  viel Spaß, einer spannenden Schatzsuche und keiner einzigen Minute Langeweile haben die Minis ihre Zeit verbracht. Und eines ist sicher: jeder, der nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst. Und sei es nur das Essen …

 

Abschied und Neuanfang bei den Neuensteiner Minis

Neu beginnt bei den Neuensteiner Minis Miranda Eichler, die dieses Jahr ihre Erstkommunion gefeiert hat.

Am 28. Juli feiern ihren Abschied: 

             Matthäus Burghardt,

             Oliver Hübner

             Mateusz Joschko.

Für ihre Lebenswege wünschen wir ihnen Gottes Segen.

Abschied und Neuanfang bei den Neuensteiner Minis

Am 29. Juni kamen die Neuensteiner Messdiener zur Ministranten-Versammlung zusammen.

Dabei wurde gewählt. In der Leiterrunde sind nun folgende Minis: Niklas Färber, Jakob Grathwohl, Moritz Joschko, Antonia Metz, Sarah Weinmann, Maria Steffl und Maria Rhein.

Als Oberministranten wurden gewählt: Antonia Metz, Jakob Grathwohl und Niklas Färber.

Am 14. Juli feiern ihren Abschied:

           Emma Grathwohl

           Jakob Theiler.

Alle haben sich in den letzten Jahren sehr engagiert und begeistert bei den Ministranten eingebracht. Dafür danken wir ihnen herzlich.

Für ihre Lebenswege wünschen wir ihnen Gottes Segen.

Neu beginnt bei den Neuensteiner Minis Miranda Eichler, die dieses Jahr ihre Erstkommunion gefeiert hat.

Die Gruppe zählt dann 12 Ministrantinnen und 11 Ministranten.

 

Neues aus Neuenstein

Markus Burghardt ist aus der Ministrantengruppe ausgeschieden. Seine schulische Laufbahn hat ihn an einen anderen Ort geführt. Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg. Die neue Leiterrunde hat sich am 24. Oktober getroffen, um das Programm für die Ministranten von Christus König zu planen.

Polnische Ministranten zu Gast in Neuenstein und Öhringen

4. Jugend-Begegnungsreise im Rahmen der Städtepartnerschaft

Neuenstein – Zum vierten Mal haben sich Ministranten aus Renska Wies mit Messdienern der Seelsorgeeinheit Öhringen-Neuenstein getroffen. 14 Jugendliche und zwei Begleiter aus der polnischen Partnergemeinde von Neuenstein waren Ende Juni zu Gast in Hohenlohe.

Zum Empfang der Gäste gab es ein Taizé-Gebet in der Neuensteiner Kirche und ein Abendessen im Gemeindesaal. Am ersten Tag standen nach dem Gottesdienst in Christus König ein Besuch bei Bürgermeister Karl Michael Nicklas und ein Stadtspiel in Neuenstein auf dem Programm. Nachmittags ging es zur Kanufahrt auf den Kocher. Weitere Aktivitäten waren ein Ausflug zur Burg Guttenberg mit einer Flugvorführung der Greifenwarte und Klettern am Kletterturm Öhringen. Am Sonntag feierten die polnischen Ministranten den Gottesdienst in St. Joseph mit. Der Besuch des Hohenloher Weindorfs gehörte selbstverständlich auch zum Programm.

Die Gäste waren wieder in Familien untergebracht. Ein Team von Erwachsenen organisierte die Jugend-Begegnungsreise, die vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, der Stadt Neuenstein und den beiden Kirchengemeinden finanziell getragen wurde. Inzwischen sind unter den Jugendlichen und Erwachsenen schon einige Freundschaften entstanden. So wurden die Gäste am Montag verabschiedet mit der Frage, ob dann nächstes Jahr wieder eine Reise nach Oberschlesien durchgeführt wird.

Klaus Kempter