Tauftermine 2019

Tauf­sonntag

12:00 Uhr

Taufvorbereitung I

11:00 Uhr

Taufvorbereitung II

16:00 Uhr

20.1.

8.12. /15:00 Uhr

19.1.

17.2.

26.1.

9.2.

24.3.

2.3.

16.3.

7.4.

16.3.

30.3.

5.5.

13.4.

27.4.

19.5.

13.4.

11.5.

16.6.

18.5.

8.6.

30.6.

18.5.

22.6.

14.7.

22.6.

6.7.

28.7.

22.6.

20.7.

11.8.

27.7.

3.8.

25.8.

27.7.

17.8.

8.9.

24.8.

31.8.

22.9.

2.8.

14.9.

6.10.

21.9. – 15:00 Uhr

28.9.

20.10.

21.9. – 15:00 Uhr

12.10.

10.11.

26.10.

2.11.

1.12.

16.11.

23.11.

Unser Kind soll getauft werden.

 **Termine

  • Taufen finden in Öhringen an den Taufsonntagen nach dem Gottesdienst um 12:00 Uhr statt.

  • Kinder der Gemeinde in Neuenstein werden am Sonntag um 14:30 Uhr getauft.

In Absprache mit dem Pfarrer kann die Taufe auch innerhalb des Gottesdienstes mit der Gemeinde gefeiert werden.

Den Taufwunsch sollten Sie mindestens 6 Wochen vorher im Pfarrbüro anmelden.

 **Vorbereitung

Im Pfarrbüro erfahren Sie die Termiene für die beiden Taufkatechesen an denen die Eltern zur Vorbereitung teinehmen.

  • Die Termiene sowie weitere Hinweise finden Sie auf einem Informationsblatt, das am Schriftenstrand in der Kirche ausliegt oder im Pfarrbüro erhältlich ist.
  • Kinder aus anderen Pfarreien werden bei uns getauft, wenn ein persönlicher bzw. familiärer Bezug zu unserer Gemeinde besteht und der zuständige Pfarrer zustimmt.
  • Wenn Jugentliche oder Erwachsene sich für die Taufe interessieren, wenden Sie sich hierzu an den Pfarrer.

 

Die Taufe "Die Eingangspforte zu den Sakramenten"

          Das geweihte Wasser:

Wasser ist Ursprung allen Lebens. Es hat in allen Religionen und Kulturen auch eine Reinigungs- und Erneuerungskraft. Das Wasser der Taufe reinigt uns von den Fehlern der Vergangenheit und erneuert uns, damit wir als neue Menschen leben. In der Taufe wird vom Kind alles abgewaschen, was es belastet, angefangen von den Erbfaktoren bis hin zur psychischen Familiensituation, die bedingt ist durch die Kindheitserfahrungen der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Es ist eine geistige Geburt, die wir in der Taufe feiern. Das Kind ist nicht festgelegt durch die Vergangenheit, sondern offen für das Neue, das Gott in ihm wirken möchte. Wir können uns vorstellen, dass es ganz neu anfangen kann.

           Das Kreuzzeichen:

Zu Beginn der Taufe wird dem Täufling ein Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet. Das Kreuz ist Erkennungszeichen und Zusammenfassung des Glaubens. Es ist hier wie ein erster Willkommensgruß der Gemeinde. Im Kreuzzeichen sagen wir dem Kind zu: "Es ist gut, dass es dich gibt. Alles an dir ist gut. Es gibt nichts in dir, was nicht von der Liebe Gottes berührt ist." Im Kreuzzeichen machen wir Gottes Zusage deutlich: "Ich werde mit dir sein, wohin du auch gehst. Ich bin bei dir. Ich gehe alle deine Wege mit, auch die Kreuzwege, die Irrwege und Umwege."

           Das Katechumenenöl,

wird vor der Wassertaufe zwischen Hals und Brust angebracht. Die Salbung bringt zum Ausdruck, dass die heilende Kraft, die von Jesus Christus ausgeht, stärker ist als die Verletzungen, die das Kind in seinem Leben erfahren wird. Jesus berührt uns liebevoll gerade dort, wo wir verwundbar sind. Und seine Berührung kann unsere Wunden heilen, genauso wie damals, als Jesus die Kranken berührt und geheilt hat. In dem Ritus soll aber auch deutlich werden, dass Jesus heute durch uns heilen möchte. Wir sollen wie Salböl für das Kind sein und es mit unserer Liebe umgeben.

 

           Chrisam ist das Öl der Königssalbung.

In Israel wurden damit Könige, Priester und Propheten gesalbt zum Zeichen, dass Gottes Segen auf ihnen ruht und dass sie von Gott her eine neue Autorität bekommen haben. Die Salbung nach der Taufe soll zeigen, dass wir königliche, prophetische und priesterliche Menschen sind. Durch die Taufe sind wir königliche Menschen geworden, die selber leben, anstatt gelebt zu werden. Wir sind Menschen mit einer unantastbaren Würde. Und jeder Mensch ist einmalig – ein einzigartiges Wesen Gottes, das nur durch diesen Menschen in der Welt erklingen kann.

 

           Das Taufkleid:

Was ein Christ ist, das drückt die Taufe mit dem Anlegen des weißen Gewandes aus. Die frühen Christen legten sich nach der Taufe weiße Gewänder an. Sie verwirklichten, was Paulus im Galaterbrief schreibt: "Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt" (Gal 3,27). Paulus greift hier auf die Vorstellung vom himmlischen Gewand zurück, das für uns im Himmel bereitliegt. So wie das Kleid hell und fleckenlos ist, ist auch der Getaufte ohne Fehler und Schuld.

 

           Die Taufkerze

ist ein Zeichen dafür, dass mit Jesus das Licht in die Welt gekommen ist. Deshalb wird sie an der Osterkerze angezündet, die zeigt, dass Jesus mit seiner Auferstehung alles Dunkle besiegt hat. Jeder Mensch ist ein Lichtblick für die Welt; durch jeden möchte die Welt heller und wärmer werden. Die frühe Kirche hat die Taufe "photismos" genannt – Erleuchtung. Die Taufe zeigt also nicht nur, dass im Kind ein Licht für uns aufgeht, sondern dass das Kind selbst erleuchtet wird vom ewigen Licht Gottes.

 

 Der Effata-Ritus: "Effata" oder "Hephata"

ist ein aramäischer Ausruf von Jesus und bedeutet "öffne dich". Jesus hat Menschen geheilt, Blinde wieder sehend und Taube hörend gemacht und so neu für das Leben geöffnet. Der Priester berührt die Augen und Ohren des Täuflings und macht damit deutlich, dass der Getaufte die Botschaft Gottes hören und mit dem Mund den Glauben bekennen und von Gottes Liebe erzählen soll. (Text: luk/mnu)