Weihe zum Diakon

Johannes Kurschatke beendet seine Ausbildung

Am Samstag vor Pfingsten (22. Mai) wird Johannes Kurschatke im Münster Mariä Geburt in Zwiefalten von Weihbischof Dr. Gerhard Schneider zum Diakon geweiht. Damit endet seine Ausbildung zum ständigen Diakon, die er in unserer Seelsorgeeinheit und in vielen Ausbildungskursen absolviert hat. Wir wollen ihn auf diesem Weg dorthin besonders im Gebet begleiten. Je nach Corona-Lage werden wir Fahrgemeinschaften organisieren für jene, die am Weihegottesdienst teilnehmen möchten. In St. Joseph, seiner Ausbildungspfarrei, wird Johannes Kurschatke dann am 13. Juni in der Eucharistie zum ersten Mal als Diakon seinen Dienst ausüben. Als ständiger Diakon wird er zukünftig in unserer Seelsorgeeinheit tätig sein.

Digitalisierung

Reservierungsplattform für Gottesdienste

Raphael Obst hat mit Churchify eine Anwendung entwickelt, die Gemeinden den coronabedingten Aufwand rund um den Kirchenbesuch erleichtern will.

Wegen Corona finden Gottesdienste derzeit unter besonderen Rahmenbedingungen statt. Die Anmeldepflicht und die Teilnehmererfassung gehören dazu. Für Kirchengemeinden bedeutet das extra Organisationsaufwand. Als Mitglied im Kirchengemeinderat von St. Joseph Öhringen kennt Raphael Obst die Situation gut. Wie er berichtet, hat die Gemeinde sich daher umgeschaut, was es an Reservierungs- und Ticketsystemen gibt – doch nichts Passendes für sich gefunden. „Bei einem Treffen ist der Satz gefallen: Man müsste etwas programmieren“, sagt Obst.

„Man müsste etwas programmieren.“ Der Satz ging Obst nicht aus dem Kopf. Schließlich arbeitet der 27-jährige Elektroingenieur in der Softwareentwicklung bei einem Maschinenbauunternehmen. Zusammen mit seiner Verlobten und einem Freund, die sich ebenfalls mit Softwareentwicklung auskennen, suchte er nach einer Lösung:

Es entstand Churchify.

Churchify ist ein webbasiertes „Verwaltungstool für Kirchengemeinden“, um Anmeldungen für Gottesdienste online zu sammeln und zu verwalten. Etwa zwei Monate Entwicklungs- und Programmierarbeit stecken laut Obst dahinter. Das kleine Team stand dabei im ständigen Kontakt mit der Kirchengemeinde. Auch der Name für die Plattform kristallisierte sich im gemeinsamen Austausch heraus.

„Unser Ziel war es, die Gottesdienstbesucher möglichst effektiv auf das gemäß den Corona-Regelungen beschränkte Platzangebot in der Kirche zu verteilen“, sagt Obst. So ist das System, in das das Platzkontingent der einzelnen Kirchen hinterlegt wird, dynamisch. Wer sich online anmeldet, sieht, wie viele Sitzplätze für den jeweiligen Gottesdienst überhaupt noch frei sind. Damit läuft kein Gottesdienstbesucher Gefahr, an der Kirchentüre abgewiesen zu werden. Das war dem Team wichtig. Denn der Gottesdienstbesuch in Öhringen sei trotz Corona solide, berichtet Obst.Hilfe im

Advent

Kurzfristige Stornierungen zum Beispiel aus Krankheitsgründen sind möglich. Für die Ordner lassen sich Sitzpläne ausdrucken, die Einzelbesucher und Familien berücksichtigen. Die Plattform informiert bei der Anmeldung außerdem über die geltenden Corona-Bestimmungen für den jeweiligen Gottesdienst.

Die Seelsorgeeinheit Öhringen-Neuenstein nutzt das System seit dem Advent. Denn gerade für die Weihnachtszeit suchte sie eine Hilfe für die Gottesdienstanmeldungen, wie Pfarrer Klaus Kempter erklärt. Ursprünglich sei es daher auch nur um eine Lösung für die Seelsorgeeinheit gegangen. Dann sei das System aber immer größer geworden, sagt Obst. Und da viel Programmierarbeit in Churchify geflossen sei und die Plattform laufend weiterentwickelt werde, bietet er sie nun anderen Kirchengemeinden als Abo an. Raphael Obst berichtet, dass es mittlerweile erste Interessenten gibt - sogar aus Bayern und Hessen.

„Es ist spannend, was aus so einer Lage alles entstehen kann“, meint daher Pfarrer Kempter. Er findet es bemerkenswert, wie die Suche nach einer Erleichterung für das Pfarrbüro dem kleinen Team um Raphael Obst die Anregung für eine eigene Softwareentwicklung gegeben hat.

Katholische Erwachsenenbildung: "Spielerisch Nachhaltigkeit schaffen"

Veränderungen beginnen im Kleinen. Bei einem Online-Kurs nehmen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein halbes Jahr lang diese Herausforderung an.

Viele würden in ihrem Umfeld oder Lebensalltag der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit gern mehr Raum geben. Doch meistens fehlt dann der Ansporn zum konkreten Handeln. Das will der Online-Kurs „Enkeltauglich Leben“ der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Kreis Schwäbisch Hall auf spielerische Weise ändern.

Ein halbes Jahr lang motivieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei monatlichen Online-Treffen in Form von Wetten gegenseitig und entwickeln Strategien für Veränderungen. Sie nehmen sich von Treffen zu Treffen jeweils eine Aktion vor, die sie bis zum nächsten Mal umsetzen wollen. Dann werten die Mitstreiterinnen und Mitstreiter gemeinsam die Erfolge aus. Bei den Aktionen kann es zum Beispiel um die Änderung des eigenen Konsumverhaltens oder eine Initiative für Umweltschutz am eigenen Wohnort gehen. Jedes der Treffen hat einen anderen thematischen Schwerpunkt: ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Demokratie, Menschenwürde.

„Es ist eine Gelegenheit, auf spielerische, lockere Weise an das umfassende Thema Nachhaltigkeit heranzugehen“, erklärt KEB-Leiter Michael Gerstner. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer könnten realistische Ideen und Vorsätze umsetzen, die konkret etwas mit ihrem Leben zu tun haben.

Das Bildungsspiel „Enkeltauglich Leben“ ist vom Katholischen Kreisbildungswerk Traunstein in Bayern entwickelt worden. „Die ersten Versuche mit Kleingruppen 2017 vor Ort in Traunstein sind äußerst vielversprechend verlaufen, und so haben wir das Spiel so standardisiert, dass es überall stattfinden kann“, informiert der Verein im Internet. Wichtig sei der Spaß an der Sache. Daher verzichte „Enkeltauglich Leben“ auf den erhobenen Zeigefinger und gehe die Veränderungen spielerisch an.

Am 26. November gibt es von 18.30 bis 20 Uhr zunächst einen Vorstellungsabend für alle Interessierten.

Die Spieltermine unter Moderation eines zertifizierten Spielleiters sind für 14. Januar, 18. Februar, 18. März, 15. April, 20. Mai und 17. Juni 2021, jeweils von 18.30 bis 21 Uhr, angesetzt.

Alle Treffen finden online als Zoom-Konferenz statt. Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf einer Internetseite der KEB Kreis Schwäbisch Hall. Diese kooperiert dabei mit der KEB Rems-Murr und der KEB aus dem Ostalbkreis.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Spiels können sich danach im Oktober 2021 in einem extra Kurs zu Spielleitern ausbilden lassen. Denn Ziel ist es, das Spiel dann eigenständig, mit eigenen Spielleitern aus der Region anbieten zu können, wie Gerstner erklärt.

Pfarramtssekretär/in

Die Kath. Kirchengemeinde St. Joseph sucht ab dem 1. Oktober 2020 eine/n

Pfarramtssekretär/in

unbefristet und mit einem Beschäftigungsumfang von 10 Stunden pro Woche. Das Aufgabengebiet umfasst neben der üblichen Büro- und Verwaltungstätigkeit Erstkontakte und Ansprechperson für Besucher und Anrufe, Terminkoordination und Informations­weiterleitung, Führung der pfarramtlichen Bücher, Erstellung der kirchlichen Veröffent­lichungen, Mitwirken bei der Organisation von Veranstaltungen sowie die Optimierung und Gestaltung organisatorischer Abläufe.

Wir erwarten von Ihnen Flexibilität, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Sie sind belastbar, zuverlässig und verfügen über Organisationsgeschick und Erfahrung im Umgang mit dem PC. Eine Ausbildung oder Berufserfahrung in kaufmännischen oder Verwaltungs­berufen sind von Vorteil. Sie zeigen Verständnis und Interesse für die Aufgaben der Katholischen Kirche und bejahen die Eigenart des kirchlichen Dienstes. Die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche wird vorausgesetzt.

Die Einstellung und Vergütung erfolgt nach der Arbeitsvertragsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, vergleichbar Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L)

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 15. August 2020 an Pfarrer Klaus Kempter, Am Cappelrain 2, 74613 Öhringen (07941 989790).

FSJ-pastoral: "Freiwilliges Soziales Jahr in der Kirchengemeinde"

Wir suchen dich! – Du hast Lust mit Menschen zu arbeiten? Du möchtest die Arbeit in einer Kirchengemeinde kennenlernen und Kirche und Glaube aus einer anderen Perspektive erleben? Du möchtest Erfahrungen für dein späteres Berufsleben sammeln?

Dann bist du bei uns genau richtig. In der Kirchengemeinde St. Joseph in Öhringen kannst du von September bis August ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Du kannst deine Interessen und Fähigkeiten in ein abwechslungsreiches und tolles Arbeitsfeld einbringen und so mitwirken an der Gestaltung von Kirche und Glauben.

Mehr Infos gibt es bei Pastoralreferent Christian Verhufen unter 07941/98979-0 oder christian.verhufen@drs.de.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sind gefragt

In unseren Gemeinden St. Joseph in Öhringen und Christus König gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. In einer Gruppe, in individuellen Aufgaben, punktuell oder längerfristig, im Bereich des Gottesdienstes, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, im sozialen Bereich. Die Vielfalt wird immer beim jährlichen Mitarbeiterfest deutlich, das zugleich eine „Dankeschön“ für all die Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen ist, die sich in unseren Gemeinden engagieren.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, wenn Sie sagen:

„Ich möchte meine Kirchengemeinde unterstützen“,

wenn Sie eine  ganz neue Idee haben, sprechen Sie uns an, kommen Sie auf den Pfarrer, die Sekretärinnen oder die Mitglieder des Kirchengemeinderats zu.

Ein paar Beispiele, wo Mitarbeiter*innen gefragt sind:

 Firmvorbereitung

Hier braucht es Menschen, die in einem Projekt Jugendliche begleiten und anleiten. Das kann ein soziales Projekt sein, eine Mitmachtaktion in der Gemeinde oder ein Projekt, wo es um unseren Glauben geht. Der Phantasie sind da (fast) keine Grenzen gesetzt.

Gottesdienst

Hier braucht es Frauen und Männer, die sich als Lektoren (die die Lesung vortragen), als Kommunionhelfer, als Leiter*innen von Wort-Gottes-Feiern und als Kantor*innen einbringen. Diese Dienste werden vom Kirchengemeinderat beauftragt. Für diese Dienste gibt es Einführungen und Kurse. Kinder und Jugendliche werden als Ministrant*innen gebraucht.

 Besuchsdienst

für Senioren

Hier braucht es Menschen die gerne die Glückwünsche zum Geburtstag für die Senioren mit einem kleinen Präsent im Namen der Kirchengemeinde überbringen.

Für Neuzugezogene

Hier braucht es Menschen die das Begrüßungsanschreiben überbringen und wenn gewünscht einen ersten Kontakt mit den Neuzugezogenen knüpfen.