Lektorin und Kommunionhelferin

Am Sonntag den 23. Juli, vor der Eucharistiefeier, hat Frau Susanne Hofmann die Beauftragungsurkunde für den Dienst als Lektorin und Kommunionhelferin bekommen.

Wir wünschen  Frau Susanne Hofmann viel Freude bei Ihrer neuen Aufgabe.

 

 

 

Taizé-Gebetswoche in Neuenstein

ökumenisch - offen -  meditativ

Lasst uns die Karwoche gemeinsam neu erleben!

          10. – 13. April 2017

Taizé-Gebetswoche mit  „Andacht in die Nacht“ am Gründonnerstag

In der Karwoche laden wir zu einer ökumenischen Taizé-Gebetswoche in den katholischen Gemeindesaal Neuenstein ein:

Montag bis Mittwoch (10.-12. April) jeweils 19:00 – 19:30 Uhr und am

Gründonnerstag, 13. April ab 20:30 Uhr  „Taizé -Andacht in die Nacht",

ebenfalls im katholischen Gemeindesaal der „Christus König"- Kirche in Neuenstein, Kirchensaller Straße finden die Gebete ihren Abschluss.

Wir laden alle ein, die im „Lichte von Taizé" neue Wege der Besinnung mit

gemeinsamen Gesängen, Gebeten und Meditation teilen wollen.

 

 

 

Das AMEN am Schluss des Hochgebets

„Das letzte Wort im Hochgebet aber hat die Gemeinde. Nach ältestem Brauch kommt ihr das bestätigende und bekräftigende Amen zu. Im 3. Jahrhundert wurde das besondere Vorrecht der Gemeinde in der Eucharistiefeier so zusammengestellt: das Hochgebet hören, das Amen rufen, am Tisch des Herrn stehen und die Hände zum Empfang der heiligen Speise ausstrecken. Ein Bild, das Augustinus gerne gebraucht hat, ist geradezu klassisch geworden. Amen rufen heißt: seine Unterschrift geben. Alle sind eingetreten in die Hingabe, in das große Ja Christi zum Willen seines himmlischen Vaters. Deshalb rufen alle am Ende des großen Gebetes wie aus einem Munde: Amen!"

(aus „Immer und überall danken – die Eucharistie verstehen und feiern"                      von Werner Groß)

In unseren Gemeinden bekräftigen wir das Amen nach dem Hochgebet am Sonntag durch das dreifach gesungene Amen.

Eucharistische Anbetung in St. Joseph

 „… und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen"

Schon lange gibt es in St. Joseph die kurze eucharistische Anbetung nach dem Gottesdienst am Freitagabend und seit einiger Zeit die Anbetungszeit am zweiten Donnerstag im Monat. Manch einer fragt sich vielleicht: Eucharistische Anbetung – was ist das, wozu braucht es denn das?

Die Verehrung der Eucharistie (der Hostie) außerhalb der Messe hat schon eine lange Tradition in unserer Kirche. Sie hat sich ab dem 13. Jahrhundert entwickelt. In dieser Zeit liegt auch die Entstehung des Fronleichnamsfestes.

Eucharistische Anbetung und Feier der Eucharistie gehören zusammen. In der Eucharistie erfüllen wir Jesu Auftrag: „Nehmt und esst, das ist mein Leib!“ „Dieses Nehmen und essen im Sinne der neutestamentlichen Abendmahlsberichte“, so schreibt der frühere Domkapitular Werner Groß, „sind jedoch Vorgänge von einer ungeheuren Tiefe. Den Herrn in der Gestalt des Brotes empfangen heißt nicht nur dieses geheimnisvolle Brot nehmen und essen, sondern auch in Ehrfurcht auf Christus zugehen, ihn verehren und anbeten“ (Wer glaubt, betet an, 28).

Joseph Ratzinger schreibt dazu: „Aus diesem Grund kann das Empfangen über den Moment der eucharistischen Feier hinausreichen, ja, muss es tun. Je mehr die Kirche in das eucharistische Geheimnis hineinwuchs, desto mehr hat sie begriffen, dass sie Kommunion nicht in den umgrenzten Minuten der Messe zu Ende feiern kann“ (Eucharistie – Mitte der Kirche, 62).

Wir könnten also sagen: was ich in der Eucharistie erfahre – die Begegnung mit Jesus Christus im eucharistischen Brot, seine heilende Nähe, ihn als „Seelenspeise“ – darf sich in der eucharistischen Anbetung vertiefen und dort nachwirken. Sich vor die ausgesetzte Monstranz mit der Hostie setzen oder knien, still werden, schauen, verweilen bedeutet also, sich in dessen Nähe begeben, der uns so nahe kommt und unsere Seele nährt. Ein Weihnachtslied bringt ganz gut zum Ausdruck, was bei der eucharistischen Anbetung geschieht. In diesem Lied wird das Kind in der Krippe angebetet. In Betlehem, im „Haus des Brotes“, ist es zur Welt gekommen. Und die Monstranz wird nun zum „Haus des Brotes“, zum Ort, wo wir Jesus Christus im Zeichen des Brotes anschauen dürfen. Da können wir dann wie vor der Krippe singen und beten: „Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen!“ (GL 256,4)

Stehen und Knien während des Gabengebets und des Hochgebets

Zur Mitfeier unserer Gottesdienste gehören wesentlich die verschiedenen Körperhaltungen. Wir stehen, knien und sitzen und bringen damit äußerlich unsere innere Haltung zum Ausdruck.Im Liturgieausschuss in Öhringen und in beiden Kirchengemeinderäten haben wir darüber beraten, welche Haltung beim Gabengebet und während des Hochgebets angemessen ist.

Das Gabengebet nach dem Bereiten von Brot und Wein auf dem Altar ist eines der Vorstehergebete. Bei diesen Gebeten ist vorgesehen, dass alle Mitfeiernden stehen. Deshalb können wir uns beim Gabengebet erheben, wenn der Priester mit den Worten „Lasset uns beten" dieses Gebet einleitet.

Beim Hochgebet wird in vielen Kirchen die ganze Zeit gekniet. Anderswo erheben sich die Gläubigen nach der Wandlung. Auch das Messbuch geht von beiden Möglichkeiten aus. In unseren Gottesdiensten gibt es ebenfalls keine Einheitlichkeit. Die meisten knien während des ganzen Hochgebets. Jene, denen das lange Knien aber beschwerlich ist, setzten sich gleich oder nach der Wandlung.

Wir haben überlegt, dass folgende Lösung sinnvoll wäre:

Nach dem Heilig-Lied, d. h. während der Wandlung, knien alle, denen es möglich ist. Ansonsten ist das Stehen die angemessene Haltung während der Wandlung.

Nach dem „Geheimnis des Glaubens" können wir uns erheben und stehend das Hochgebet weiter mitfeiern. Es ist aber jedem unbenommen, dennoch knien zu bleiben.

Ich bin sicher, dass diese kleinen Änderungen sich bald bei uns „eingespielt“ haben und wir so weiterhin mit dem ganzen Leib würdig Gottesdienst feiern können.

Pfarrer Klaus Kempter

Ein Wort zur Praxis

Kommunion in beiderlei Gestalt

Einmal im Monat wird in unseren Gemeinden die Kommunion in beiderlei Gestalt gereicht. Dies geschieht durch das Eintauchen der Hostie in den Kelch mit Wein.

Diese Praxis bedarf eines sorgsamen Umgangs sowohl bei den Kommunionspendern als auch bei denen, die die Kommunion empfangen. Achtsamkeit ist gefragt im Blick auf den Umgang mit den eucharistischen Gaben (Leib und Blut Christi!). Sorgsamkeit ist aber auch gefragt im Blick auf Aspekte der Hygiene.

Die Kommunionhelfer halten vor den Kelch das Kelchtüchlein, über dem die Kommunikanten die eingetauchte Hostie sofort verzehren. Dies dient dazu, mögliche Tropfen aufzufangen und zu verhindern, dass diese auf den Boden fallen. Diejenigen, die die Kommunion empfangen, tauchen die Hostie so in den Kelch ein, dass nur die untere Hälfte in den Wein getaucht wird. Es ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass nicht die Finger in den Wein eingetaucht werden. Die Kommunionhelfer halten den Kelch dazu etwas schräg, damit das Eintauchen leichter möglich ist. Glutenfreie Hostien Ein Angebot für Menschen, die an Zöliakie leiden.

Menschen, die an Zöliakie leiden, können die normalen Hostien, die aus Weizenmehl gefertigt wurden, nicht verzehren. Für sie gibt es so genannte glutenfreie Hostien. Wir halten diese in Öhringen in einer eigenen Hostiendose bereit. Diese wird am Samstag und am Sonntag von einem Kommunionhelfer immer in die Seitenkapelle mitgenommen. Menschen, die diese Hostie empfangen wollen, können den Kommunionhelfer dann einfach darauf ansprechen (sofern er/sie die Personen nicht schon kennt).

Wer in Neuenstein oder in den Werktagsgottesdiensten glutenfreie Hostien empfangen möchte, soll sich bitte vor dem Gottesdienst in der Sakristei melden.

Was erbitten Sie von der Kirche Warum Mütter und Väter ihr Kind taufen lassen.

Am Beginn des Taufgottesdienstes werden die Eltern gefragt: Was erbitten Sie von der Kirche? Natürlich, die Taufe! Was auch sonst? Doch der Ritus verlangt, dass sie das klar und deutlich sagen. Denn ihre Entscheidung hat Konsequenzen. Die Eltern versprechen danach nämlich, alles, was ihnen möglich ist, zu tun, damit ihr Kind eine Beziehung zu Gott aufbauen, seinen Platz in der Kirche finden und den eigenen Glauben entwickeln kann. Deshalb ist es mehr als wichtig und richtig, dass die Eltern sich Gedanken machen, was sie da eigentlich wollen, wenn sie ihr Kind zur Taufe in die Kirche bringen.

Bei uns werden die Eltern eingeladen, ihren Taufwunsch persönlich und mit eigenen Worten zu formulieren. Sie antworten auf die Frage:

                                 „Was erbitten Sie von der Kirche?"                                       

                                        nicht nur: „Die Taufe".

Eine Mutter hat vor ein paar Wochen folgende Antwort gegeben auf die Frage, warum sie ihren kleinen Sohn taufen lässt:

„Ich bitte um die Taufe von Franz, denn ich wünsche mir, dass er die Gemeinschaft der Kirche erfahren, und aus ihr Kraft und Vertrauen schöpfen kann".

Ich möchte, dass er die Möglichkeit hat, in Gottes Geborgenheit aufzuwachsen, Jesus Christus kennen zu lernen, und sich vom Heiligen Geist inspirieren zu lassen.“

Das war nicht nur eine Antwort im Ritus der Taufe, sondern ein Glaubenszeugnis!